Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der HeavenMotion GbR

1. Geltungsbereich

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der HeavenMotion GbR (im Folgenden „Auftragnehmer“) und ihren Kunden (im Folgenden „Auftraggeber“) über die Erbringung von Drohnen-Dienstleistungen, insbesondere Thermografie, Inspektionen, Luftbild- und Videodokumentationen.
1.2 Abweichende, ergänzende oder entgegenstehende Bedingungen des Auftraggebers werden nur wirksam, wenn der Auftragnehmer diese ausdrücklich schriftlich anerkennt.

2. Vertragsabschluss

2.1 Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich.
2.2 Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung oder durch Ausführung des Auftrags durch den Auftragnehmer zustande.
2.3 Änderungen, Ergänzungen oder Sondervereinbarungen bedürfen der Schriftform.

3. Leistungen

3.1 Der Auftragnehmer erbringt die vereinbarten Dienstleistungen unter Einsatz modernster Drohnentechnologie.
3.2 Art, Umfang und Zeitpunkt der Leistungen richten sich nach der individuellen Vereinbarung im Auftrag oder Angebot.
3.3 Der Auftragnehmer ist berechtigt, im Rahmen seiner fachlichen Verantwortung Änderungen vorzunehmen, soweit diese für die erfolgreiche Durchführung erforderlich sind.

4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

4.1 Der Auftraggeber stellt sicher, dass der Zugang zu allen relevanten Grundstücks- und Gebäudebereichen gewährt wird und er die Zustimmung des Grundstückseigentümers oder Nutzungsberechtigten für Drohnenflüge auf seinem Gelände erteilt.
4.2 Der Auftragnehmer holt alle notwendigen behördlichen Genehmigungen, Lizenzen und Flugfreigaben selbst ein.
4.3 Der Auftraggeber muss dem Auftragnehmer alle relevanten Informationen über das Grundstück bereitstellen (z. B. Hindernisse, Gefahrenstellen, besondere Vorschriften).
4.4 Unterlässt der Auftraggeber die erforderliche Zustimmung für das Grundstück, kann der Auftragnehmer den Einsatz verschieben oder abbrechen. Eventuelle Kosten trägt der Auftraggeber.

5. Genehmigungen & rechtliche Vorschriften

5.1 Der Auftragnehmer führt Flüge nur im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen (EU-Drohnenverordnung, Luftverkehrsordnung, Datenschutzgesetze) durch.
5.2 Für Flüge in kontrollierten Lufträumen, Naturschutzgebieten oder über Menschenansammlungen ist der Auftragnehmer für die Einholung behördlicher Genehmigungen verantwortlich, soweit nicht anders schriftlich vereinbart.
5.3 Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, Einsätze bei Verstößen gegen gesetzliche Vorschriften oder fehlende Genehmigungen abzulehnen.

6. Haftung & Versicherung

6.1 Der Auftragnehmer haftet für Schäden nach den gesetzlichen Bestimmungen.
6.2 Für Schäden, die durch fehlerhafte Angaben, fehlende Genehmigungen oder Pflichtverletzungen des Auftraggebers entstehen, übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung.
6.3 Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund unzureichender Genehmigungen oder Mitwirkung entstehen.
6.4 Der Auftragnehmer verfügt über eine gesetzlich vorgeschriebene Luftfahrthaftpflichtversicherung.

7. Wetter- und Sicherheitsbedingungen

7.1 Drohnenflüge sind witterungsabhängig. Bei starkem Wind, Regen, Schnee oder schlechter Sicht kann der Auftragnehmer den Flug verschieben oder abbrechen.
7.2 Sicherheitsrelevante Entscheidungen liegen ausschließlich im Ermessen des Piloten.

8. Bild- und Videoaufnahmen

8.1 Alle durch Drohnenflüge erstellten Daten, Fotos und Videos unterliegen den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen.
8.2 Der Auftraggeber ist dafür verantwortlich, dass die geplanten Aufnahmen rechtlich zulässig sind (z. B. keine Verletzung von Persönlichkeitsrechten).
8.3 Die Nutzungsrechte der erstellten Aufnahmen werden im Auftrag oder in einer gesonderten Vereinbarung geregelt.

9. Preise & Zahlung

9.1 Es gelten die im Angebot vereinbarten Preise.
9.2 Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zu zahlen.
9.3 Bei Zahlungsverzug kann der Auftragnehmer Mahngebühren und Verzugszinsen berechnen.

10. Stornierung & Abbruch

10.1 Storniert der Auftraggeber den Auftrag weniger als 48 Stunden vor vereinbartem Termin, wird der volle Auftragswert berechnet.
10.2 Muss ein Einsatz witterungsbedingt oder aus Sicherheitsgründen verschoben werden, wird ein Ersatztermin vereinbart.

11. Schlussbestimmungen

11.1 Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Schriftform.
11.2 Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
11.3 Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz der HeavenMotion GbR.

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